forschungsbüro.

Verein für wissenschaftliche und kulturelle Dienstleistungen

Eva Blimlinger

Eva Blimlinger

   
   
  Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Sozialkunde Lehramt an der Universität Wien
1990 Sponsion zum Magister der Philosophie, Lehramt
1988–1991 kaufmännische Angestellte in Tabak Trafik (während des Studiums)
1991 JungakademikerInnentraining im "Österreichischen Filmbüro", Wien, Aufbau eines wissenschaftlichen Archivs zur Internationalen Filmförderung
1991–1992 Gleichbehandlungsbeauftragte der Österreichischen Rektorenkonferenz
1992–1999 Leiterin des Büros für Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (heute: Universität für angewandte Kunst Wien)
1997 Dienstprüfung für die Verwendungsgruppe A für den Redaktionsdienst (Auszeichnungen in allen 7 Fächern)
1999–2004 Forschungskoordinatorin der Historikerkommission der Republik Österreich
1.7.2002 Übernahme ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis
2004–2011 Leiterin der Stabsstelle des Rektors für Projektkoordination Kunst- und Forschungsförderung, der Universität für angewandte Kunst, Wissens- und Projektmanagement
   
seit 2007 Mitglied im Kuratorium des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
seit 2007 Ersatzmitglied seit 2008 stellvertretende Vorsitzende des Kunstrückgabebeirates
seit 2008 Wissenschaftliche Koordinatorin der Kommission für Provenienzforschung
seit 2008 Mitglied des ORF-Publikumsrates (entsendet von der Grünen Bildungswerkstatt)
seit 2011 Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien
 

seit 1983

freiberuflich im Kultur, Bildungs- und Forschungsbereich tätig
seit 1989

freiberufliche Journalistin bei Wochen- und Monatszeitungen und- zeitschriften (zB. Brigitte, Zukunft, Pro Senectute, RAY, Falter u.a.)

seit 1983 wissenschaftliche Publikationstätigkeit und Herausgeberinnenschaft
1991 Wiener Festwochen - Ausstellung topographie I und II, Lawrence Wiener/Flakturm Esterhazypark, Kippenberger U-Bahnstation U3 Neubaugasse, Produktionsassistenz
seit 1993

Lehrtätigkeit als Universitätslektorin an verschiedenen österreichischen Universitäten

1994–1996

Redakteurin der Zeitschrift Pro Senectute. Zeitschrift für Geriatrie und Altenpflege sowie pflegende Angehörige

1995–1998 Kustodin des Bezirksmuseum Neubau
1996 Ein Lied der Vernunft. Schach. Die Welt in 64 Feldern. Jüdisches Museum der Stadt Wien, Organisation gemeinsam mit Ernst Strouhal

2002–2004

Geschäftsführerin des Stipendiumsprogramms "Premiere" für Absolventinnen der Universität für angewandte Kunst in Wien (ESF und BMBWK)
 
Forschungsprojekte (Auswahl)
1983–1985

Stadtteilprojekt: "Leben in Ottakring", finanziert durch: Volkshochschule Ottakring und Universität Wien

1985–1989

Entwicklung des "Modell Ottakring", gemeinsam Heinz Blaumeiser, Ela Hornung, Margit Sturm, Elisabeth Wappelshammer (lebensgeschichtliche Gesprächsrunden als methodisch-didaktischer Ansatz in der Bildungs- und Kulturarbeit und in der Sozialforschung); dieser Ansatz wurde in zahlreichen Publikation dargestellt und in Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen im In- und Ausland vermittelt

1989

"Verfolgung, Widerstand, Vernichtung in Neubau 1934-1945", Bezirksmuseum Wien 7 (Mitarbeit)

1989–1991

Forschungs-, Kultur- und Kunstprojekt: "Geschichte vor Ort", Verband Wiener Volksbildung und Büro Medienverbund

1992–1994     

Forschungsprojekt im Auftrag des BM für Wissenschaft und Forschung: "Weihnachten als soziale Zeit-Gesellschaftsdynamik und Festkultur", gemeinsam mit Heinz Blaumeiser

1993–1995

Forschungsprojekt im Auftrag der Stadt Wien MA7: "50 Jahre danach - Österreicher in Stalingrad",
gemeinsam mit Heinz Blaumeiser, Ela Hornung, Margit Sturm, Elisabetz Wappelshammer

1997–1999

Forschungsprojekt im Auftrag des BM für Wissenschaft, Forschung und Verkehr: "Zwischen Autonomie und Ausgrenzung? Zur Bedeutung Externer Lehre und Freier Wissenschaft an den österreichischen Universitäten und Hochschulen", im Rahmen der IG Externe LektorInnen und Freie WissenschafterInnen
1999–2001 Forschungsprojekt im Auftrag des BM für Wissenschaft, Forschung und Verkehr: "Machbarkeitsstudie WissenschafterInnenhaus", im Rahmen der IG Externe LektorInnen und Freie WissenschafterInnen
1999–2001
Forschungsprojekt im Auftrag der Historikerkommission: "Wohnungsarisierungen in Wien"
2004-2007
"Flexible@Art. Prekarisierung(stendenzen) des Kunst- und Kulturfeldes am Beispiel der Kunstuniversität Linz und deren AbsolventInnen" (Mitarbeit)
seit 2006
"www.nsquellen.at - Quellen des Nationalsozialismus", gemeinsam mit Verena Pawlowsky und Harald Wendelin – ein Projekt des forschungsbüro in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
 
Stipendien und Auszeichnungen
1982–1984 Begabtenstipendium der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
1989 Verleihung des Ludo-Hartmann-Preis vom Verband Österreichischer Volkshochschulen für das "Ottakringer Lesebuch"

1990

Verleihung des Förderungspreises der Stadt Wien für die Entwicklung des "Modell Ottakring"
2003

Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch (gemeinsam mit den Autoren und
Autorinnen des Schlussberichts der Österreichischen Historikerkommission)

2006 Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis für antifaschistische Publizistik
2007

Friedrich und Marietta Torberg Medaille der Israelitischen Kultusgemeinde